Elisabethenverein Böbingen / Rems e.V.

Sie müssen zum

-  Arzt, Therapeuten, in die Apotheke, in die Bank, zur Fußpflege, zum Friseur,

-  oder ganz einfach zum Einkaufen,

-  oder Sie möchten zum Stationären Mittagstisch ins Seniorenzentrum,

-  Sie haben kein eigenes Fahrzeug oder können Ihres z.B. krankheits- oder altersbedingt nicht nutzen,

- Sie haben Probleme mit den hohen Einstiegen in Bussen und Bahn?

Für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Böbingen steht der Fahrdienst zur Verfügung – Voraussetzung eingeschränkte Mobilität. Das Alter spielt keine Rolle.

Wohin fahren wir Sie?

Innerhalb von Böbingen, nach Schwäbisch Gmünd, Aalen, Heubach und umliegende Gemeinden in einem Umkreis von ca. 15 Kilometern.

Wann fahren wir?

An Werktagen von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr sind die ehrenamtlich tätigen Fahrer für Sie da. In begründeten Ausnahmefällen und nach vorheriger Absprache kann dieser Zeitrahmen auch geringfügig verlängert werden.

Wie und wo muss ich die Fahrt anmelden? 

An Werktagen von Montag bis Freitag in der Zeit von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr ist das Fahrdienstbüro im Seniorenzentrum, Scheuelbergstraße 1, besetzt. Fahrten können dort persönlich oder unter der Telefonnummer 07173 / 920682 angemeldet werden. Außerhalb dieser Zeit ist ein Anrufbeantworter aktiv.

Wieviel kostet eine Fahrt?

Zur Deckung unserer Betriebskosten beteiligt sich der Fahrgast wie folgt:

> Fahrten innerhalb von Böbingen

   1,50 Euro / Nichtmitglieder 2,00 Euro.

> Fahrten außerhalb von Böbingen 

   3,50 Euro / Nichtmitglieder 5,00 Euro.

> Bei Sammelfahrten ab 3 Personen gelten ermäßigte Sätze.


Der Fahrdienst wurde am 28. Juni 1998 gegründet - beim Start waren zunächst 12 Fahrerinnen und Fahrer ehrenamtlich im Einsatz. 

Aktuell besteht das Fahrerteam aus 17 Fahrern.

Bis Ende 2014 sind wir mit über 16.000 Fahrgästen ca. 150.000 Kilometer gefahren.


Unser Erfolgsmodell "Organisierter Fahrdienst" wurde für den Deutschen Ehrenamtspreis 2011 nominiert.


Wir suchen Verstärkung !

Das Fahrerteam freut sich über Verstärkung! Interessenten melden sich bitte unter Telefon 07173 / 920682 (Fahrdienstbüro) oder persönlich bei den Verantwortlichen. 


Aktuelles

Jahresabschluss Dezember 2017

Gelungener Jahresabschluss des Organisierten Fahrdienstes - Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr

Eine bewährte Tradition ist es inzwischen, den Abschluss des Jahres für die Fahrermannschaft des Elisabethenvereins mit einem Arbeitsessen im Vereinsheim des TSV Böbingen zu begehen. Einmal mehr sorgte die gelungene kulinarische Zusammenstellung des umfangreichen Menüs als erfolgreiche Grundlage für einen entspannten Abend. Gespräche, Austausch über ernste und heitere Momente im abgelaufenen Jahr und die Suche nach weiteren Verbesserungsmöglichkeiten für die Zukunft bestimmten den Ablauf des Treffens.

Gut gelaunt konnte zu Beginn Gruppenleiter Wolfgang Werner als Einstimmung auf den Abend das anwesende Fahrerteam begrüßen. Ein herzlicher Gruß und Dank galt dabei Irene Barth als einzige weibliche Teilnehmerin, die seit Jahren gewissenhaft und zuverlässig die Finanzen der Fahrgruppe verwaltet. "Die Frauenquote erfüllen wir also nicht einmal ansatzweise" musste festgestellt werden. "Dabei wäre eine Verstärkung durch das weibliche Geschlecht absolut gewünscht!" so die prompte Klarstellung des Sachverhaltes. Anschließend ergriff Dr. Peter Högerle als Gesamtvorsitzender des Elisabethenvereins in seiner Funktion als Gastgeber das Wort für ein kurzes, aber fundiertes, eindringliches Referat. Es war eine Verknüpfung aus Resümee, Dank und berechtigtem Stolz auf die Leistung des Organisierten Fahrdienstes. "Böbingen war absoluter Vorreiter dieser Einrichtung in weitem Umkreis", "Neben den anderen Angeboten des Vereins ist dies eine der tragenden Säulen, der in der Bevölkerung zu Recht ungeteilte Wertschätzung genießt!", so nur einige der Stichworte des Vortrags. Danach war aber mit dem Auftragen des umfangreichen, vorzüglichen Büffets der Einstieg in eine gutgelaunte, kommunikative Entspanntheit gegeben.

Nicht minder wichtig war auch die Gelegenheit zur gegenseitigen Aussprache, zu der Wolfgang Werner im Anschluss einlud. Es entwickelte sich ein weit gespannter Themenkreis. Kopfzerbrechen bereitet es den Fahrern immer wieder, wenn in einen genau getakteten Tagesablauf spontane Fahrtwünsche eingebaut werden sollen. Oft werden die Fahrer zu Gesprächspartnern ihrer Fahrgäste und erfahren von schweren Einschnitten im Lebenslauf ihres Gegenübers, absolute Diskretion und Einfühlungsvermögen sind dann gefragt. Gleiches gilt für den möglichst souveränen Umgang mit den unvermeidlichen altersbedingten Einschränkungen der Kundschaft, die gemeistert werden müssen. Eines war aber für alle Teilnehmer am Ende des Abends klar. Vorrangig gilt für jeden Einzelnen was der Berliner Philosoph Wilhelm Schmid einmal über Glück gesagt hat: Wenn Sinn erfahrbar wird ist Glück die Folge. Erfahrbar wird Sinn durch andere Menschen - im Erlebnis, gebraucht und geschätzt zu werden! Und nicht zuletzt trägt ein vorbildlicher Gruppenzusammenhalt zu diesem Gefühl bei.

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Verabschiedung Rainer Lehe

Ein sehr wesentlicher Tagesordnungspunkt beim Jahresabschluss des Organisierten Fahrdienst des Elisabethenvereins Böbingen war die Verabschiedung von Rainer Lehe aus der aktiven Fahrermannschaft. Schon kurz nach seinem beruflichen Wechsel in den Ruhestand vor 12 Jahren meldete sich Hr. Lehe in dieses ehrenamtliche Engagement. Dr. Peter Högerle und Wolfgang Werner dankten für diese lange, absolut zuverlässige Zusammenarbeit. Nicht unerwähnt blieb in diesem Zusammenhang auch sein stets reges Interesse für alle sonstigen Rahmenbedingungen neben der reinen Fahrtätigkeit. Keine Sorgen braucht man sich allerdings über die jetzt anstehende zusätzliche Freizeit zu machen. Weite Reisen und rege Kontakte zu den auswärtigen erwachsenen Kindern lassen keine Langeweile aufkommen!

 


 

Fahrerfortbildung November 2017

Erste Hilfe-Maßnahmen, Verhalten im Straßenverkehr und Sehtest

Fast schon Eventcharakter hatte die Veranstaltung des Elisabethenvereins Böbingen für alle Fahrer des Organisierten Fahrdienstes am letzten Donnerstag in der Caféteria des Seniorenzentrums. Volles Programm war auf der umfangreichen Tagesordnung für diesen Abend angekündigt, selbstverständlich ging es dabei aber nicht um Kurzweil und Unterhaltung für die Teilnehmer, vielmehr war Fort- und Weiterbildung im weitesten Sinn angesagt.

Nachdem der Leiter des Fahrdienstes Wolfgang Werner mit berechtigter Genugtuung die komplette Vollzähligkeit seines Teams vermelden konnte, führte Dr. Peter Högerle als Geschäftsführer des Elisabethenvereins mit einem Grußwort in das weitere Geschehen des Abends ein. Als weitere Fachreferenten konnte Dr. Högerle den Fahrschulinhaber Christian Strauß aus Böbingen sowie Augenoptikermeister Raphael Spruck von der Rems-Optik in Mögglingen begrüßen. In seiner sorgsam ausgearbeiteten Präsentation erörterte Dr. Högerle zunächst den fachgerechten Umgang mit medizinischen Notfällen im täglichen Fahrbetrieb. Bedingt durch die Altersgruppe der Fahrgäste könnten dies hauptsächlich Schwindel, Luftnot, Kreislaufprobleme oder konkrete Herzbeschwerden sein. Nötig sei in allen Fällen das Ergreifen der richtigen Erstmaßnahmen durch den Fahrer, angefangen von der richtigen Lagerung des Patienten, notfalls auf der Rückbank, der Beruhigung bis hin zum Notruf 112 in schweren Fällen. Eine Sonderstellung auf Grund schwerwiegender Folgeschäden nahm im Vortrag von Dr. Högerle der Umgang mit Herzproblemen von Kammerflimmern bis zum völligen Herzstillstand ein. Mit 120 000 Opfern pro Jahr ist das immer noch die häufigste Todesursache vor anderen schweren Krankheiten. Hier kommt es auf die fachgerechte Wiederbelebung mit den richtigen Mitteln und innerhalb kürzester Zeit an, jede Sekunde zählt. Schon nach wenigen Minuten (!) ist ansonsten das Gehirn auf Grund mangelhafter Sauerstoffversorgung auch im Überlebensfall auf Dauer geschädigt. Auf zwei Möglichkeiten laufe die Behandlung nach derzeitigem Stand hinaus: Die erste ist der Einsatz eines Defibrillators. Selbstverständlich führte der Doktor an einem mitgebrachten Gerät in die fachgerechte Handhabung des Apparates ein, das sich übrigens auf Knopfdruck per Sprachanweisung Erstbenutzern selber erklärt. Parallel dazu bleibe die Wiederbelebung durch Herzmassage vor, während und nach Defibrillation unabdingbar. An einem ebenfalls mitgebrachten Modell konnte jeder Teilnehmer selber üben, kniend neben dem Patienten, mit ausgestreckten Armen und mit den Handballen rhythmisch etwa 100 mal in der Minute durchaus kräftig auf das untere Drittel des Brustbeines zu drücken.

Praxisnah aus eigener Erfahrung als Fahrlehrer führte Hr. Christian Strauß mit sehr anschaulichen Beispielen in seinem Vortrag in die mit dem Alter unausweichlichen Einschränkungen als Verkehrsteilnehmer ein. Dabei stelle zum Beispiel sowohl der Turbokreisel als auch der Tunnel in Schwäbisch Gmünd durchaus auch jüngere Fahrer vor gewisse Probleme mit deutlicher Fahrunsicherheit mit Stresssituationen. Kommen dann noch altersbedingt schlechteres Hören und Sehen, eingeschränkte Beweglichkeit und vor allem auch langsameres Reaktionsvermögen hinzu, sei es durchaus sinnvoll, sich selber gewisse Einschränkungen aufzuerlegen: Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Arzt, auf Nachtfahrten verzichten, nicht zu den Hauptverkehrszeiten in fremde Städte fahren. Auch ein Sicherheitstraining beim ADAC sei möglich. Und ausdrücklich wies Christian Strauß auf sein ganz persönliches Angebot an die Fahrer des Organisierten Fahrdienstes in Böbingen hin: Eine Probefahrt mit dem neuen Fahrzeug zu absolvieren, um sich in die neue Technik mit Automatik und Fußfeststellbremse einweisen zu lassen. Er bot auch an, dass ältere Bürgerinnen und Bürger bei ihm Fahrstunden buchen können, in der sie auf ihre Fahrtüchtigkeit beurteilt werden. Sehr rege von allen Teilnehmern angenommen wurde auch das Angebot von Augenoptikermeister Raphael Spruck von der Rems-Optik in Mögglingen, die eigene und vor allem aktuelle Sehstärke mit modernster Messtechnik untersuchen zu lassen, die Raphael Spruck extra aus seinem Labor mitgebracht hatte. Schwerpunkte waren dabei zum einen die ganz allgemeine Sehstärke bis hin zur konkreten Sehschärfe beider Augen. Noch optimaler verbessern lässt sich mit dem richtigen Brillenglas mit Teilentspiegelung die Nachtsichtigkeit mit deutlich verminderter Blendwirkung bei Nacht, die auf Grund verbesserter Scheinwerfertechnik von Halogen- über Xenonlicht bis hin zu LED-Scheinwerfern durchaus Probleme machen kann.

Mit einem herzlichen Dank von Dr. Högerle an die beiden Referenten für ihr Kommen sowie den Fahrern, die sich allesamt ehrenamtlich für ihre verantwortungsvolle Aufgabe zur Verfügung stellen, endete ein ereignisreicher Abend mit einem deutlichen Zugewinn an Fachwissen für alle Teilnehmer.  

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Fahrzeugübergabe 2016

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