Elisabethenverein Böbingen / Rems e.V.

§ 1 – Name und Sitz

1. Der Verein führt den Namen Elisabethenverein Böbingen/Rems e.V.

Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen, mildtätigen und kirchlichen Zwecken im Sinne der Abgabenordnung vom 16.3.1976 (AO 1977). Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Es darf  eine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2. Der Verein wurde am 29. Januar 1911 als St. Elisabethenverein Unterböbingen gegründet.

3. Der Elisabethenverein ist der Sozialstation Rosenstein angeschlossen und damit dem Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart angegliedert.

4. Der Verein hat seinen Sitz in Böbingen/Rems.

5. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.

6. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

7. Die Genehmigung einer Satzungsänderung wird im "Amtlichen Mitteilungsblatt" der Gemeinde bekannt gegeben.

 

§ 2 –  Zweck und Aufgaben 

1. Der Zweck des Vereins ist die Unterstützung

a. von betreuungsbedürftigen Menschen in der Gemeinde

b. der kirchlichen Jugendarbeit

Der Satzungszweck wird durch folgende Aufgabenfelder verwirklicht:

a. Organisierte Nachbarschaftshilfe

b. Organisierter Fahrdienst 

c. Projektgruppe "Integration statt Isolation" im Seniorenzentrum Böbingen/Rems

Durch ehrenamtliches Engagement soll der sozialen Isolation innerhalb der Gemeinde und im Seniorenzentrum entgegengewirkt werden. Der Verein unterstützt inhaltlich und finanziell dieses Vorhaben. Eine Vernetzung der einzelnen ambulanten Dienstleistungen ist anzustreben.

d. Der Verein fördert kirchliche Jugendarbeit.

2. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

3. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§ 3 –  Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jeder Einwohner der Gemeinde Böbingen/Rems oder jeder Förderer ab dem Alter von 14 Jahren werden.

2. Die Mitgliedschaft beginnt durch eine schriftliche Beitrittserklärung.

3. Die Mitgliedschaft erlischt 

a. durch den Tod

b. durch eine schriftliche Austrittserklärung zum Jahresende

c. bei Nichtbezahlung von mindestens zwei (2) Jahresbeiträgen

d. durch Ausschluss eines Mitgliedes auf Beschluss des Ausschusses bei vereinswidrigem Verhalten.

 

§ 4 – Rechte und Pflichten

1. Einen Anspruch auf Unterstützung durch den Verein hat jedes Mitglied und dessen Familienangehörige.

2. Mitgliedern stehen ermäßigte Gebühren zu.

3. Nicht-Mitglieder stehen gegen Entgelt gemäß Gebührenverordnung dieselben Leistungen zu.

4. Einzelmitglieder bzw. Familien haben gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung unterschiedliche Jahresbeiträge zu entrichten.

5. Mitglieder, welche Kinder im Kindergarten St. Maria oder Oberlin-Kindergarten haben, erhalten einen Zuschuss, dessen Höhe der Ausschuss beschließt. 

6. Besonders sozial-karitative Maßnahmen können vom Verein gefördert werden.

 

§ 5 – Organe

1. Der Elisabethenverein Böbingen/Rems e.V. gliedert sich in 

a. Mitgliederversammlung

b. Vorstand

c. Ausschuss

2. Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden und 2 stellvertretenden Vorsitzenden.

3. Der 1. Vorsitzende des Vereins ist der jeweilige katholische Pfarrer von Böbingen/Rems.

Die 2 stellvertretenden Vorsitzenden sind der Bürgermeister der Gemeinde Böbingen/Rems und der jeweilige Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Böbingen/Rems.

Die Berufung der Vorstandsmitgliedern ist nur mit deren Zustimmung möglich.

4. Jeweils 2 Vorstandsmitglieder, darunter der 1. Vorsitzende, vertreten den Verein.

5. Der 1. Vorsitzende beruft die Sitzungen des Ausschusses und die der Mitglieder ein. Er leitet die Mitgliederversammlung.

6. Der Ausschuss besteht aus dem Vorstand und aus 8 Mitgliedern, welche von der Mitgliederversammlung alle 3 (drei) Jahre gewählt werden.

Der Ausschuss kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung erweitert werden. Zur Gültigkeit der Wahl genügt einfache Stimmenmehrheit.

Der Ausschuss bestimmt aus seiner Mitte einen Geschäftsführer, welcher gleichzeitig Schriftführer sein kann.

Die Aufgaben des Geschäftsführers sind:

a. Erledigung der laufenden Vereinsgeschäfte

b. Vorbereitung der Ausschusssitzung

c. Abfassung des Protokolls

d. Bericht bei der Mitgliederversammlung

e. Umsetzung der Beschlüsse des AusschussAes

7. Zur Beschlussfähigkeit des Ausschusses ist die Anwesenheit der Hälfte der Mitglieder des Ausschusses erforderlich.

8. Den Kassierern obliegen die gesamten Kassenführungen und das Rechnungswesen.

Sie haben jeweils die Kassen per 31.12. abzuschließen und mit den erforderlichen Kassen und Kontobeständen dem Ausschuss zur Prüfung zu übergeben.

Die Rechnungsprüfung erfolgt jährlich durch 2 Mitgliedern des Vereins.

Sie erstatten bei der Mitgliederversammlung einen Bericht. Die Rechnungsprüfer werden auf der Mitgliederversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt.

9. Aufgaben des Ausschusses

a. Feststellung der Jahresabrechnung

aa. Hauptverein

ab. Organisierte Nachbarschaftshilfe

ac. Organisierter Fahrdienst

ad. Projektgruppe "Integration statt Isolation" im Seniorenzentrum Böbingen/Rems

b. Entscheidungen in Personalfragen

c. Beratung und Beschlussfassung über besondere Maßnahmen

d. Ausschluss von Mitgliedern des Vereins bei vereinswidrigem Verhalten

e. Vorläufige Beschlussfassung in dringenden Vereinsangelegenheiten bis zur nächsten Mitgliederversammlung.

Über jede Ausschusssitzung ist ein Protokoll anzufertigen.

10. Die Mitgliederversammlung ist jährlich wenigstens einmal und zwar in den ersten 3 Monaten des Jahres einzuberufen.

Ein Viertel (1/4) aller Mitglieder oder der Ausschuss haben das Recht, eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu beantragen.

Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt durch die Bekanntmachung im "Amtlichen Mitteilungsblatt" der Gemeinde Böbingen/Rems.

Die Bekanntmachung muss mindestens 2 (zwei) Wochen vor der Mitgliederversammlung erfolgen.

Mit der Einladung ist die Tagesordnung bekannt zu geben.

11. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a. Wahl des Ausschusses

b. Genehmigung der Jahresrechnung

c. Änderung der Satzung

d. Festsetzung der Jahresbeiträge

Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Stimmenmehrheit.

Die Beschlüsse sind ins Protokollbuch einzutragen und von dem Vorstand und dem Schriftführer zu beurkunden.

Das Protokoll ist in der nächsten Mitgliederversammlung vorzutragen.

 

§ 6 – Auflösung

Bei der Auflösung des Vereins wird das gesamte Vereinsvermögen durch die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung der katholischen Kirchengemeinde zugeführt. Das Vermögen soll nach Absprache mit der evangelischen Kirchengemeinde zweckgebunden sozial-karitativen Aufgaben zugeführt werden.

Zur Auflösung des Vereins ist die Zustimmung von 2/3 aller Mitgliedern notwendig.

 

§ 7 – Inkrafttreten

Mit der Genehmigung dieser Satzung durch das Amtsgericht Schwäbisch Gmünd tritt die Satzung vom 21. März 1999 außer Kraft.